Planeten-Wälz-Gewindespindel

Grundsätzlich kann über die Spindelstange oder über die Spindelmutter angetrieben werden. Die Verbindung zwischen Spinde­l­mut­ter und Spindelstange wird durch mehrere umlaufende Pla­­­­ne­tenrollen hergestellt.

Die Übertragung des Antriebs­dreh­mo­ments erfolgt durch Reib­­­schluss. Dies bewirkt einen geringen Schlupf – der jedoch nicht mit Spiel zu verwechseln ist.
 
Entsprechend ihrer jeweiligen Position im Pla­ne­tenträger bilden die Pla­netenrollen mit ihren umlaufenden Antriebs­rillen den Ge­win­degang nach.

Beim Rotieren um die Spindel­stange wird diese ent­sprech­end der Drehrichtung axial angetrieben. Die große Zahl der Kontaktflächen führt zu einer hohen axialen Steifigkeit der Kon­struktion.

Der systembedingte Schlupf wirkt sich positiv auf die Robustheit und Standzeit aus, da sich die Berührungspunkte der Flanken von Spindel und Planetenrollen ständig ändern und damit ein Einlaufen der Teile vermieden wird. Die Größe des Schlupfs ist abhängig von Kraftrichtung, Krafthöhe, Drehzahl, Temperatur und Schmierung.

Praxisbeispiel

Bei maximaler Kraft ist ein Schlupf von ca. 1 % zu berücksichtigen. Bei 1 mm Steigung werden z. B. bei
20 Umdrehungen 19,80 mm Weg erreicht. Mit direkter oder indirekter Wegmessung kann der Schlupf kompensiert werden. Positiv ist, dass sich der Schlupf nicht auf das dynamische Verhalten einer geregelten Antriebsachse auswirkt.

 

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